27.10.2016
  • English Translation

    Herbs and Salt in the Hundsmarkt Mill

    Hand-picket healthy herbs blend in the white gold which made Salzburg rich in former times. Herbal salt is up-to-date due to various aspects: it adds great relish to meals, it includes plant-based ingredients into everyday life and the production is very simple. The herbal salt factory for kids in Thalgau in Austria shows how to do it.

    Full of expectation Isi, Romy, Felix and Fabian gather at the large table, which was used for producing bread, in the living room of the Hundsmarkt Mill. In former times rye sourdough was left here to rest, it seems as if there is still some smell or aroma in the air.

    Fresh and dried herbs are ready to use, rose salt and several mortars, too. With his happy and friendly character Reini Friedl quickly connects with the young visitors. „First we are harvesting herbs in the garden“ Reini explains, „from the herbs we make bunches and hang them up until next week. What we take from the stock of dried herbs we restore immediately.”

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    Outside in the garden we can find odorous thyme, tender lemon balm and rosemary. The wild oregano, in Austria also called Dost, calendula and bergamot are already in flower. This adds colour to the herbal salt. After Reini has shown them which herbs are ready for harvest, the children cut selected stems cautiously.

    Back in the living room the herbs are tied into bunches and hung up. This way they dry in the shadow for one week.

    Now we focus on the salt. Reini asks the children where the salt comes from? They are not sure whether it is from the mountains or from the ocean. It is rock salt from Altaussee, which is palpitated out of the mountain and then ground. In this quality you can find it only in very few places today. Now each child gets raw salt into the mortar and can choose from the dried herbs. The herbs are very dry, it makes a clicking noise when the stems are broken.

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    The plungers sound sandy, dull and rhythmic on the grains of salt. Girls and boys eagerly try to grind the salt and the herbs. One experience is especially impressive for the little “herb artists”: they are told to only use very small portions of herbs and to create an own, tasty mixture. “Less is more” should be the motto for the daily routine.

    Then Reini has got a very aromatic ingredient. Everybody receives a small piece of it: dried ceps which he has collected on his own. From time to time one puts the nose into the mortar and the facial expression directly shows the sensation. Children have a very sensible nose, which demands a sensitive treatment with herbs.

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    It‘s done! Reini is very impressed by the children’s enthusiasm. In a small glass the children take home the self-mixed herbal salt.

    (Austria)

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    German Text and photographs: © Karin Buchart and SalzburgerLand.com

    Kontakt and shortened English version: Dr. W.Doster,
    optimisation of the English version: Andrea Preschl )

  • Original Language

    Kräuter und Salz in der Hundsmarktmühle

    Handverlesene, gesunde Kräuter fügen sich in das weiße Gold, das Salzburg einst reich machte. Kräutersalz ist aus vielerlei Hinsicht zeitgemäß: es bringt Genuss ins Essen, es zaubert Pflanzenwirkstoffe in den Alltag und das Handwerk der Herstellung ist ganz einfach. Die Kräutersalzwerkstätte für Kinder in Thalgau in Österreich zeigt, wie es geht.

    Erwartungsvoll versammeln sich Isi, Romy, Felix und Fabian am großen Brottisch in der Stube der Hundsmarktmühle. Früher hat hier der Roggensauerteig seine Teigruhe verbracht, es scheint der Duft noch in der Luft zu liegen. Frische und getrocknete Kräuter stehen bereit, rosarotes Salz und mehrere Mörser. Reini Friedl findet mit seinem fröhlichen Wesen sofort den Draht zu den jungen Besuchern. „Zuerst ernten wir Kräuter im Garten“ erklärt Reini, „die Binden wir zu Büscheln und hängen sie auf für nächste Woche. Was wir aus dem Vorrat an getrockneten Kräutern heute entnehmen füllen wir gleich wieder auf.“

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    Draußen im Garten finden wir duftenden Thymian, die zarte Zitronenmelisse und Rosmarin. Der wilde Oregano, auch Dost genannt, Ringelblumen und Goldmelisse blühen bereits, das bringt Farbe in das Kräutersalz. Vorsichtig schneiden die Kinder ausgesuchte Stängel mit der Schere ab, nach dem Reini ihnen gezeigt hat, welche Kräuter gerade erntereif sind.

    Zurück in der Stube werden die Kräuter zu Büschel gebunden und aufgehängt. So trocknen sie eine Woche im Schatten.

    Jetzt widmen wir uns dem Salz. Reini fragt die Kinder, woher das Salz denn komme? Sie sind sich nicht ganz sicher ob vom Berg oder aus dem Meer. Es ist Steinsalz aus Altaussee, das dort aus dem Berg geklopft und zerkleinert wird. Das gibt es in dieser Qualität nur mehr an ganz wenigen Plätzen. Jeder bekommt nun grobes Salz in den Mörser und darf sich selbst die getrockneten Kräuter dazu aussuchen. Die Kräuter sind rascheltrocken, es „knackt“ beim Abbrechen der Stängel.

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    Die Stößel klingen auf den Salzkörnern sandig, dumpf und rhythmisch. Mädel und Buben versuchen eifrig, das Salz mit den Kräutern ganz fein zu bekommen. Eine Erfahrung ist für die kleinen Kräuterkünstler besonders eindrucksvoll: sie werden angeleitet, nur ganz kleine Prisen von Kräutern zu nehmen und eine eigene, schmackhafte Mischung zu kreieren. „Weniger ist mehr“ soll Alltag werden.

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    Dann hat Reini noch eine aromatische Zutat, von der jeder ein kleines Stück bekommt: selbst gesammelte getrocknete Steinpilze. Ab und zu steckt einer die Nase in den Mörser und der Gesichtsausdruck zeigt unverblümt den Sinneseindruck! Kinder haben eine sensible Nase, die einen feinfühligen Umgang mit den Kräutern verlangt.

    Geschafft! Reini ist ganz angetan vom Eifer der Kinder. Das Kräutersalz begleitet die Kinder in einem kleinen Glas nach Hause.

    (Österreich)

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    Text und Bilder: © Karin Buchart und SalzburgerLand.com
    Originaltext gekürzt und Kontakt: Dr. W.Doster

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